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BATUZ IN CHEMNITZ Vor vierzehn Jahren bin ich das erste Mal Batuz begegnet – im sächsischen Altzella.
Batuz verkörpert wie kein anderer diese imaginäre Gesellschaft, die sich zum Ziel gesetzt hat, Grenzen zu überwinden und Brücken zwischen den Welten zu bauen indem sie Menschen unterschiedlicher Nationalitäten, Professionen und Denkweisen zusammenbringt.
Es war wiederum Morgner, der mich 2003 auf die Chance aufmerksam machte, den Weltbürger Batuz mit seinem künstlerischen Schaffen, seiner umfangreichen Sammlung von Kunst und Dokumenten wie auch den Aktivitäten der Societe Imaginaire eine Wirkungsstätte in Chemnitz zu bieten.
Auch die Werke von Batuz sind in zahlreichen Museen auf der ganzen Welt vertreten – darunter auch viele Museen in Deutschland.
Im Jahr 1984 hatte die Kunstabteilung des Senats von Berlin ein großformatiges Werk für den
Als 1989 die Mauer fiel, erfüllte sich nicht nur der Traum aller Deutschen, sondern es öffnete sich der Weg zu einem freien Europa ohne trennende Grenzen zwischen den Menschen. Aber wieder werden Mauern gebaut auf dieser Welt, werden Menschen getrennt und Gräben aufgerissen. Die Arbeit von Batuz in Chemnitz geht auch zurück auf das Berliner Mauer-Bild von 1984. Es wird uns erinnern an die Teilung Deutschlands soll vor allem aber ein Mahnmal sein, um Mauern einzureißen und Grenzen begehbar zu machen. Ich danke allen, die mitgeholfen haben. Peter Seifert Chemnitz, April 2007 |